Am Start waren mit jeweils neun Personen die gemischte Gruppen aus der Gemeinde Worpswede, die Jugendfeuerwehr Schwanewede mit zwei Mannschaften und eine gemischte Gruppe der Jugendfeuerwehren Lilienthal-Falkenberg und Grasberg.
Bevor aber Annika Wannewitz als Abnahmeberechtigte der Deutschen Jugendfeuerwehr die Leistungsspange am Nachmittag verleihen konnte, mussten die vier Gruppen aus dem Landkreis fünf verschiedene Übungen erfolgreich hinter sich bringen. Neben dem klassischen Löschangriff, bei dem eine Brandbekämpfung simuliert wird, hieß es auch mit acht Schläuchen eine 120 Meter lange Leitung zu legen, wofür lediglich 75 Sekunden zur Verfügung standen. Sportliche Leistung war beim 1.500 Meter-Staffellauf gefragt, bei dem die Gesamtstrecke auf die neun Teilnehmer aufgeteilt wurden. Natürlich war auch hier eine Zeitvorgabe von vier Minuten und zehn Sekunden einzuhalten. Beim Kugelstoßen musste mit neun Personen eine Distanz von 55 Metern geschafft werden. Abgerundet wurde die Abnahme durch die Fragenbeantwortung aus den Themenbereichen Feuerwehr ebenso wie aus dem Allgemeinwissen oder Fragen zu aktuellen Geschehnissen, wie der bevorstehenden Bundestagswahl. Bei allen Übungen konnten bis zu vier Punkte errungen werden.  Die Gruppe Lilienthal-Falkenberg / Grasberg
Die Gruppen, die bei allen Übungen die Mindestvorgaben erfüllt haben und mindestens zehn Punkte auf dem Punktekonto hatte, konnten sich über die erfolgreiche Abnahme der Leistungsspange freuen. So strahlten die Mädchen und Jungen dann auch über den erfolgreichen Tag in Loxstedt. Insgesamt starteten 30 Gruppen aus den Landkreisen Osterholz, Cuxhaven, Verden, Rotenburg und Soltau-Fallingbostel in Loxstedt. Zwei Gruppen haben es dieses Mal leider nicht geschafft. „Hinter den Jugendlichen liegen Wochen und Monate des Übens und der Vorbereitung. Sie können stolz auf ihren Zusammenhalt sein, denn nur im Team kann man diese fünf Übungen erfolgreich ablegen“, erklärt Kreis-Jugendfeuerwehrwart Christof Renken den Schwierigkeitsgrad. Immerhin hätten auch zwei Gruppen aus anderen Landkreisen die Vorgaben nicht erfüllen können und hätten vorzeitig die Heimreise antreten müssen.
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